Vom ersten Kontakt bis zur gehissten Fahne durchläuft jeder Auftrag dieselben Grundstationen. Die folgende Übersicht zeigt den typischen Weg; die einzelnen Schritte werden weiter unten vertieft.
Am Anfang stehen die Eckdaten: Welcher Fahnentyp wird benötigt, in welchem Format und in welcher Stückzahl? Ebenso wichtig sind der Einsatzort (innen oder aussen, siehe Outdoor / Indoor), das gewünschte Material und die vorgesehene Befestigung, denn sie bestimmen die spätere Konfektion. Wer zudem den gewünschten Liefertermin nennt, ermöglicht eine realistische Produktions- und Versandplanung.
Die gelieferten Druckdaten werden auf Vollständigkeit, Auflösung, Farbmodus und technische Verwendbarkeit geprüft; bei Unklarheiten folgt eine Rückmeldung mit Korrekturhinweisen. Üblich ist ein digitaler Proof («Gut zum Druck»): Erst nach der Freigabe durch den Besteller startet die Produktion. Diese Freigabe ist verbindlich — Texte, Wappen, Farbangaben und die Ausrichtung des Motivs sollten deshalb sorgfältig kontrolliert werden.
Je nach Auflage, Motiv und Farbanforderung kommt der fotorealistische Digitaldruck (Thermosublimation auf Polyester) oder der Siebdruck mit seinen brillanten Volltonfarben zum Einsatz. Die Entscheidungskriterien erläutert die Übersicht Druckarten.
Nach dem Druck wird das Tuch zugeschnitten und ringsum gesäumt. Je nach Befestigungsart folgen Hohlsaum (etwa für Masten mit Ausleger), Karabinerband, Ösen oder Schlaufen; stark beanspruchte Kanten können zusätzlich verstärkt werden. Die Konfektion trägt wesentlich zur Lebensdauer der Fahne im Wind bei.
Vor dem Versand werden Druckbild, Masse und Verarbeitung kontrolliert; anschliessend wird die Fahne verpackt und ausgeliefert. Hinweise zum richtigen Umgang nach der Lieferung — vom Hissen bis zum Einlagern — gibt das Kapitel Pflege & Lagerung.