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Herstellungstechniken
Für das Aufbringen eines Motivs auf eine Fahne haben sich drei Techniken etabliert: Weben, Bedrucken und Sticken. Sie unterscheiden sich grundlegend darin, wann das Motiv entsteht – beim Weben bereits mit dem Stoff selbst, beim Bedrucken durch nachträglichen Farbauftrag auf das fertige Gewebe, beim Sticken durch aufgenähtes Garn. Daraus ergeben sich unterschiedliche Stärken: Das Bedrucken ist heute das mit Abstand häufigste Verfahren, weil es beliebig viele Farben und fotorealistische Motive erlaubt; Weben und Sticken punkten mit Langlebigkeit und Wertigkeit – gewebte Fahnen wirken zudem von Natur aus beidseitig –, bieten dafür weniger Motivfreiheit und sind aufwendiger in der Herstellung.
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- Weben – das Motiv entsteht direkt in der Gewebestruktur: sehr langlebig, beidseitig wirksam.
- Bedrucken – die flexibelste Technik für Logos, Verläufe und Fotomotive; Standard für Werbe- und Eventfahnen.
- Sticken – reliefartige, edle Anmutung; klassisch für Vereins- und Traditionsfahnen sowie Abzeichen.
Wahl der passenden Technik
Massgebend sind Motiv, Einsatzdauer und Aufwand: Mehrfarbige oder fotorealistische Motive führen zum Druck (Digital- oder Siebdruck), repräsentative Einzelstücke wie Vereinsfahnen zur Stickerei, einfache und dauerhaft gezeigte Hoheitszeichen auch zum Weben. Die Technik wirkt zudem auf die Stoffwahl zurück – eine Übersicht der Gewebe bietet das Kapitel Materialien.
